Mittelamerika

Zentralamerika ist reich an charaktervollen Kaffees, welche von Fachleuten als recht scharf bezeichnet werden.

 

Costa Rica

Costa Rica ist ein Inselstaat mit langer Anbautradition. Es wird ausschliesslich hochwertiger Arabica Kaffee angebaut, der in der sogenannten nassen Aufbereitung verarbeitet wird. Die fruchtbaren vulkanischen Böden in der Meseta Central zusammen mit den klimatischen Einflüssen zweier Ozeane machen Costa Rica zu einem ausgesuchten Anbaugebiet.

Die beste Anbauregion liegt im Südwesten, in Barahona. Andere feine Kaffeesorten kommen aus Juncalito und Ocua. Die Kaffees, die auch als Santa Domingo bezeichnet werden, sind mild und vollmundig im Geschmack, mit feiner Säure und angenehmen Aromen.

Hervorragende Sorten sind Tarrazu, Tres Rios und Tournon. Es sind dichte,stark parfümierte Kaffees, welche gut ausgewogen und leicht säuerlich sind.

El Salvador

Eine Vulkankette durchzieht das Land und liefert fruchtbare Böden, auf denen die Kaffeeplanze gut gedeiht. El Salvador produziert einen ausgewogenen, geschmackstypischen Kaffee.

Exklusive Arabicas vereinen den typischen Kaffeegeschmack Zentralamerikas in sich: Sie sind mild-aromatisch, haben einen leichten Körper und eine leichte Säure. Die bekannteste Marke ist Pipil.

Ein aussergewöhnlicher Kaffee ist der Pacamara, dessen beste Anbauregion bei Santa Ana, unweit der Grenze zu Guatemala liegt. Die kraftvolle, aber nicht zu schwere Fülle und der milde Duft machen dne Pacamara zu einem aussergewöhnlichen Geschmackserlebnis.

Guatemala

Heute wird Kaffee grösstenteils im Süden des Landes angebaut, wo die Berghänge der Sierra Madre mit ihren fruchtbaren Böden ideale Voraussetzungen bieten.

Ein reiches Aroma und viel Körper zeichnen diesen exquisiten Kaffee aus. Die harmonische Milde mit leichten Säurespitzen macht ihn angenehm und bekömmlich. Ein herrausragendes Anbaugebiet ist Antiqua.

Die Sorten Huehuetenangos und Coban sind hervorragend. Diese Sorten werden als rund, manchmal würzig oder ien bisschen schokoladig bezeichnet.

Hawaii

Der Kaffeeanbau erfolgt an den Hängen der Mauna Loa, Hualalai und Mauna Kea in einem idealen klimatischen Umfeld: tropisch, mit Sonne und Schatten, einem vulkanischen Boden, der ein intensives fruchtig-würziges Aroma verleiht.

Der excellente Südseekaffee hat einen gehaltvollen, schönen, fruchtigen Körper, aber nicht viel Säure. Leichte, süsse Nussnoten heben den lieblichen Geschmack.

Die begehrteste Sorte heisst Kona und ist pur kaum zu bekommen. Man sagt, dass die Kaffeeplanze nirgendwo sonst auf der Welt so ideale Wachstumsbedingungen vorfinden kann wie auf Hawaii.

Jamaika

Hier sind alle Bedinungen vereint, um aus dem Blue-Mountain-Kaffee einen der besten Kaffees der Welt zu machen: Im Osten der von feuchtwarmen Winden verwöhnten Insel erhebt sich eine Gebirgskette mit über 2200m hohen Bergen.

An den Berghängen befinden sich seit mehr als zwei Jahrhunderten sauber terrassierte Anbauflächen auf fruchtbarstem Boden, beschattet von Avocado- und Banananbäumen, von Bergbächen bewässert und mit Arabicas bepflanz, die im 18. Jahrhundert aus Martinique eingeführt wurden.

Puerto Rico

Puertoricanicher Kaffee ist von Natur aus mild, mit einer schweren Fülle und einem ausdrucksvollen Aroma. Die Spitzenkaffees haben Weltklasse, und zu den Feinsten gehören der Yaouco Selecto und der Grand Lares.

Der Yauco Selecto wächst auf nur drei Kaffeefarmen im Südwesten der Insel und zeichnet sich durch eine hohe Geschmacksfülle, ein intensives Aroma und einen bemerkenswerten Nachgeschmack aus. Dieser Kaffee ist zwar teuer, hat dafür aber einen unnachahmlichen Geschmack. Das Hochland bietet, neben einem fruchtbaren Lehmboden, ein gemässigtes Klima und eine längere, von Oktober bis Februar dauernde Regenzeit.

Der Yaouko  Selecto bleibt bis zu seiner Verschiffung in den Hülsen, um optimale Frische zu gewährleisten. Dass heisst, er wird erst nach Eingang der Bestellung geschält. Er ist ein wunderbarer Kaffee: fruchtig, gehaltvoll und nicht bitter. Der kraftvolle Körper lässt diesen Kaffee zu einem Geschmackserlebnis werden.