Haushalts-Waschmaschinen

Erläuterungen

Die neue Energieetikette für Waschmaschinen enthält, im Vergleich zur bisherigen Etikette, neu Informationen zum durchschnittlichen Jahresenergieund Wasserverbrauch.

Die Etikette enthält nicht mehr die Klassifizierung der Waschwirkung. Grund dafür ist, dass eine Mindestwaschwirkung, die der heutigen Klasse «A» entspricht, fest vorgeschrieben wird (bzw. entsprechend der Klasse «B» bei Waschmaschinen mit einer maximalen Füllmenge von 3kg).

Ein Energieeffizienzindex bestimmt die Einstufung in eine Energieeffizienzklasse. Dieser Index berücksichtigt mehrere Variablen: den Energieverbrauch im 60°C Waschprogramm bei sowohl Voll- als auch bei Teilbeladung, sowie den Energieverbrauch im 40°C Waschprogramm bei Teilbeladung. Zusätzlich gehen auch bestimmte energieverbrauchsrelevante Parameter in den Betriebszuständen «Ausgeschaltet» (off-mode) und «nicht ausgeschaltet» (left-on mode) in die Berechnung mit ein. Beim sogenannten «Standardwaschvorgang», Grundlage für die Berechnung des Jahresenergie- und Wasserverbrauchs, handelt es sich um einen Mix aus verschiedenen Programmen (60°C, 40°C, Voll- und Teilbeladung).

Die Angaben für den Wasserverbrauch basieren ebenfalls auf Berechnungsmethoden und Messverfahren, die verschiedene Betriebszustände berücksichtigen.

Auch die Schleuderleistung wird durch eine Effizienzklasse ausgedrückt. Ein wichtiges Merkmal, denn je geringer die Restfeuchte ist, umso weniger Energie und Zeit wird zum Trocknen mit einem Wäschetrockner benötigt.

Der neue und der alte Messstandard beruhen auf unterschiedlichen Vorgaben. Die Messungen sind nicht direkt vergleichbar. In der Schweiz muss eine Waschmaschine seit dem 1.1.2010 mindestens der Effizienzklasse A nach altem Schema genügen.