Ratgeber & Tipps

Pflegetipps für Ihre Waschmaschine

Vermeiden von schlechten Gerüchen & Rückstanden 

  • Nutzen Sie regelmässig einen Waschgang bei einer Temperatur von mindestens 60°C, alternativ kann das Hauptprogramm Gerätehygiene durchgeführt werden.
  • Verwenden Sie ca. jede zweite Woche mindestens einmal Pulver-Vollwaschmittel. Dieses enthält bleichaktive Substanzen (desinfizierend), welche bei einer Temperatur ab 60°C die volle Wirkung erzielen.
  • Wäsche möglichst bald nach Programmende entnehmen.
  • Tür-Gummi, -Glas und Waschmittelschublade am Ende eines Waschtages mit feuchtem Lappen reinigen und nachtrocknen.
  • Gerätetür und Waschmittelschublade zwischen den Waschtagen geöffnet lassen.
  • Dosierempfehlung des Waschmittels beachten.
  • Fremdkörperfalle alle vier Monate reinigen.
  • Bei Bedarf Waschmaschinenreiniger verwenden.
  • Bei kalkhaltigem Wasser (>15°dH oder >27°fH) Wasserenthärter verwenden.
  • Berücksichtigen Sie die allgemeingültigen Regeln der Hauswirtschaft.

Ratgeber für Ihren Geschirrspüler

Glänzende Tipps rund ums Geschirrspülen

280-mal im Jahr läuft der stille Schaffer im Schweizer Durchschnittshaushalt. Das sind viele Male und Minuten um Dinge richtig oder falsch zu spülen. Kunststoffgeschirr neigt bei farbgebenden Lebensmitteln wie Tomatensaft zu Verfärbungen. Blumenkohl kann dunkle Anlauffarbe auf dem Besteck verursachen und gehärtete Fette in Biergläsern verhindern schöne Schaumbildung. Und Weingläser? Erblinden durch Korrosion und Verkalkung. All das und vieles mehr muss nicht sein, wenn Sie bei Wahl und Gebrauch Ihres Geschirrspülers richtige Entscheidungen treffen. 

Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei.

Haushaltstipps

Haushaltstipps

Unsere praktischen Haushaltstipps erleichtern Ihnen die vielen Arbeiten im Haushalt, egal ob in der Küche oder im Waschraum. Nützliche Tipps und Tricks, die alle sehr einfach anzuwenden sind und dabei helfen, Energie und Zeit zu sparen. Lassen Sie sich von unseren vielseitigen Tipps inspirieren.

Backofen


Blitzblankes Backblech
Zur Reinigung von Backblechen eignen sich sowohl kommerzielle Putzmittel als auch Hausmittel. Kommerzielle Putzmittel sind sehr effektiv, aber oft chemisch und daher mit Vorsicht zu verwenden. Beachten Sie die Einwirkungszeit des jeweiligen Produkts und wischen Sie das Backblech danach mit einem feuchten Lappen mehrmals ab. Wer lieber keine herkömmlichen Putzmittel verwenden möchte, kann folgende Tipps beachten: Sie können Verschmutzungen präventiv vorbeugen, indem Sie tropfendes Fett direkt mit einem Backpapier auffangen. Tragen Sie auf das verschmutzte Backblech eine Paste aus Natron und Wasser (Verhältnis 1:1) auf, lassen Sie dies über Nacht einwirken und wischen Sie dieses am nächsten Morgen mit einem feuchten Lappen ab. Achten Sie darauf, dass Sie den Backofen nach jedem Gebrauch reinigen. Wenn sich dicke, spröde Krusten gebildet haben, können Sie diese vorsichtig mit einem Plastik oder Holzschaber abstossen. 

Energiespartipp bei Backofen
Haben Sie gewusst, dass Sie bei den meisten Gerichten auf das Vorheizen des Backofens verzichten können? Ja, das stimmt! Ausgenommen sind empfindlichere Speisen wie beispielsweise Teige oder Filets. Und auch während dem Backen können Sie Energie sparen: Bei Backzeiten über 40 Minuten können Sie den Backofen 10 Minuten vor Ende der Backdauer ausschalten, um die restliche Nachwärme zu nutzen. Ganz einfach, aber sehr effektiv!
 

Kochfeld


Richtige Reinigung von Glaskeramik
Entfernen Sie leichten Schmutz auf dem abgekühlten Kochfeld zuerst mit einem feuchten Tuch und wenig Abwaschmittel – stark chemische Reiniger können manchmal unschöne Flecken/Schatten hinterlassen. Starke Verschmutzung können Sie durch das Auflegen eines nassen Schwamms einweichen, danach lassen sich diese leichter abwischen. Hartnäckige Verschmutzungen können Sie mit einem speziellen Glaskeramik-Schaber entfernen. Achten Sie bei zuckrigen Verschmutzungen darauf, dass Sie die Masse entfernen, solange diese noch heisst ist, denn das Entfernen von kaltem Karamell kann zu kleinen, dauerhaften Oberflächenschäden führen. 

Kratzer vermeiden
Sie können Kratzer vermeiden, indem Sie die Kochtöpfe und Pfannen anheben, wenn Sie deren Position verändern möchten und diese nicht über das Kochfeld schieben. Prüfen Sie ausserdem den Topf- oder Pfannenboden auf Rückstände und entfernen Sie diese, wenn vorhanden. Ausserdem können Sie sich bei V-ZUG für ein Kochfeld mit einer kratzbeständigeren Beschichtung (OptiGlass) entscheiden. Richtig angewendet, erhöht diese Schutzschicht die Widerstandfähigkeit gegen Kratzer und Flecken. Mit OptiGlass bleibt Ihr Kochfeld länger schön!

Reinigung Teppan Yaki
Kennen Sie die unschönen Flecken auf Edelstahltöpfen oder Teppan Yaki Platten, die trotz schrubben nicht verschwinden? Die Lösung: Zitronensaft oder Essigreiniger! Die beiden Hausmittel verhelfen wieder zu altem Glanz zurück!
 

Steamer


Steamen – was ist möglich?

Druckloses Garen im Dampf ist die schonendste Art, Lebensmittel zuzubereiten. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Farbe und Eigengeschmack der Speisen bleiben weitgehend erhalten. Das Garen von Gemüse ist die wohl bekannteste Anwendung. Aber Sie können auch Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel dämpfen. Steamen ist einfach und unkompliziert - es kocht nichts über, es brennt nichts an. Fisch können Sie zum Beispiel bei etwa 80°C garen – die Dauer hängt von der Grösse und Art des Fisches ab. Ein Poulet Brüstchen dämpfen Sie bei 100 °C für ca. 20 Minuten, Gemüse für ca. 30 Minuten.
 

Geschirrspüler


Energiespartipps beim Geschirrspülen

Auch durch die richtige Nutzung Ihres Geschirrspülers können Sie Energie und Geld sparen: Verzichten Sie – wenn immer möglich – aufs Vorwaschen. Füllen Sie den Geschirrspüler immer auf, aber überladen Sie diesen auch nicht. Denn bei optimaler Füllung kann das Wasser besser zirkulieren. Reinigen Sie regelmässig den Abfluss und das Sieb und sortieren Sie stark verschmutztes Geschirr unten im Gerät ein. 

Gepflegter Geschirrspüler = sauberes Geschirr
Damit der Geschirrspüler seinen Dienst reibungslos erfüllen kann, muss er gepflegt werden. Spülen Sie Ihren Geschirrspüler ca. einmal pro Monat mit 65 Grad Celsius, das beugt Fettablagerungen vor und schützt langfristig vor technischen Störungen. Um Glaskorrosion vorzubeugen, sollten Sie die Türe des Geschirrspülers nach Programm-Ende weit öffnen, um die Belastung durch feucht-heisse Luft zu verringern. Idealerweise nutzen Sie zusätzlich ein Spülmittel mit speziellem Glasschutz.

Energiespartipp: Programme vs. Automatikprogramm
Setzen Sie beim Waschen so oft wie möglich auf die Automatikprogramme. Diese passen die Wassermenge und den Energieverbrauch automatisch der Geschirrmenge an. Ausserdem garantieren neuste Geschirrspüler und Spülmittel ein einwandfreies Spülen bereits ab einer Temperatur von 50 Grad Celsius. Beachten Sie ausserdem die Anwendertipps des Herstellers. Dadurch können Sie viel Strom und Wasser sparen. Übrigens: Geschirrspülen mit dem Geschirrspüler verbraucht weniger Energie als das Abwaschen von Hand. 

Wieso muss ich beim Geschirrspüler die Wasserhärte einstellen?
Das Zulaufwasser hat eine bestimmte Wasserhärte. Der Geschirrspüler enthärtet das Wasser.  Dieser Vorgang ist notwendig, damit keine Kalkbeläge im Geschirrspüler oder auf dem Geschirr entstehen. Bei hoher Wasserhärte muss der Nutzer auch öfter das Regeneriersalz nachfüllen um eine Belagsbildung zu vermeiden. 

All-in-One Tabs - braucht es noch Salz?
Es empfiehlt sich, auch beim Einsatz von All-in-One Tabs Salz zu verwenden. Stellen Sie die All-in-One Funktion ein und geben Sie auch Salz in den Geschirrspüler. Durch die All-in-One Einstellung wird das Salz nur ganz niedrig dosiert. So erhalten Sie ein perfektes Reinigungsergebnis. Beachten Sie zudem immer die Angaben des Herstellers. 

Pulver, Tabs oder Gel?
Alle Reinigungsmittel haben ihre Vor- und Nachteile. Pulver und Gel lösen sich schnell auf – sie eignen sich zum Beispiel für Kurzprogramme. Es gibt Tabs, die teilweise eine etwas längere Auflösungsdauer haben. Bei der Verwendung von Pulver oder Gel muss allerdings auf die korrekte Dosierung geachtet werden, dies erübrigt sich bei den Tabs. Diese eignen sich sehr gut für normale Programme, bei Kurzprogrammen kann es sein, dass die Tabs je nach Auflösungsdauer Beläge hinterlassen. 

Braucht es einen Maschinenreiniger und wie oft sollte er verwendet werden?
Eigentlich braucht es nicht zwingend einen speziellen Maschinenreiniger. Falls Sie den Geschirrspüler mal etwas kräftiger reinigen wollen, dann können Sie etwa zweimal im Jahr einen solchen Maschinenreiniger einsetzen. Dieser kann zum Beispiel Fettablagerungen lösen. Ob solche vorhanden sind hängt davon ab wie die Maschine beladen wird. Wenn Sie öfters ein Eco-Programm nutzen, dann ist der Einsatz eines Reinigers sinnvoll, da Sie dann meistens nur mit tiefen Temperaturen spülen. Noch viel wichtiger als der Einsatz eines Maschinenreinigers ist jedoch die regelmässige Reinigung vom Sieb und das Nachfüllen von Regeneriersalz und Glanzmittel. 
 

Kühlschrank


Richtige Reinigung des Kühlschranks

Für eine hygienische Aufbewahrung von Lebensmitteln soll der Innenraum des Kühlschranks stets sauber gehalten werden. Dazu nehmen Sie am besten alle losen Tablare oder Einhängeschalen heraus und reinigen diese mit Wasser und einer milden Seifenlauge. Auch den Innenraum des Kühlschrankes können Sie mit dieser milden Seifenlauge auswaschen und danach nachtrocknen. Bedien- und Anzeigeelemente reinigen Sie am besten nur mit einem leicht feuchten Lappen und Türdichtungen mit einer weichen Bürste und klarem Wasser – danach trockenreiben. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel oder kratzende Lappen und auf Metalloberflächen keine säurehaltigen oder stark basischen Reinigungsmittel. Wenn Sie den Kühlschrank über längere Zeit nicht brauchen, können Sie das Gerät ausschalten, ausräumen, reinigen und zum Trocknen immer geöffnet lassen. 

Energiespartipp Kühlschrank
Achten Sie auf die eingestellte Temperatur Ihres Kühlschranks. Wir neigen eher dazu, den Kühlschrank sehr kalt einzustellen. In der Regel reichen im Kühlschrank Temperaturen von 5-7 Grad Celsius völlig aus. Beim Gefrierschrank/-fach ist die Temperatur von -18 Grad Celsius optimal. Lassen Sie gekochte Speisen ausserhalb des Kühlschrankes abkühlen und stellen Sie die Speisereste erst in den Kühlschrank, wenn diese abgekühlt sind. Das spart zusätzlich eine Menge Energie.

Was gehört eigentlich in den Kühlschrank und was nicht?
Nicht in den Kühlschrank bei üblichen Kühltemperaturen um ca. 5°C gehören zum Beispiel Kartoffeln. Diese können aber, sofern vorhanden, in einem Kellerfach gelagert werden – genauso auch Gurken, Tomaten, Auberginen, Peperoni oder grüne Bohnen. Südfrüchte mögen es übrigens auch nicht gerne so kalt: Zitrusfrüchte, Ananas oder Bananen lagern Sie am besten in einer gut gelüfteten Speisekammer bei kühlen Raumtemperaturen um ca. 15° C oder ansonsten bei üblichen Raumtemperaturen um ca. 20 -22°C.

Was kommt wo in den Kühlschrank? 
Das kommt ganz darauf an, ob Ihr Kühlschrank eine statische oder eine dynamische (Umluft) Kühlung hat. Bei einer dynamischen Kühlung herrschen im ganzen Kühlschrank fast die gleichen Temperaturen – die Positionierung der verschiedenen Lebensmittel spielt also nicht so eine grosse Rolle. Bei einer statischen Kühlung empfiehlt es sich, die Lebensmittel gemäss ihrer optimalen Lagertemperatur im Kühlschrank zu verstauen. In der klassischen Kühlzone (4°C - 8°C) können Sie im oberen Bereich Lebensmittel wie Konfitüre, Käse und Kuchen lagern. Milchprodukte, Fleisch und Fisch mögen die ausgeglichenen Temperaturen in der Mitte. In der Gemüseschublade oder in einem feuchten Kaltlagerfach fühlen sich Gemüse, Blattsalate, Beeren und Obst wohl. Fleisch und Fisch sind auch optimal in einem trockenen Kaltlagerfach aufgehoben. Wenn Sie über ein Kellerfach verfügen, können Sie dort kälteempfindliche Lebensmittel wie Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Peperoni, Auberginen, Melonen, Kürbisse usw. lagern.

Abtauen – Ja oder nein?
Im Kühlbereich ist es bei den meisten Geräten nicht notwendig abzutauen, dies geschieht automatisch. Achten Sie aber darauf, ob Sie ein No-Frost-Gerät besitzen oder nicht. Gefriergeräte sollten Sie regelmässig abtauen, damit ihr Gerät langfristig seine volle Leistung bringen kann und nicht zu viel Strom verbraucht.
 

Gefrieren


Haltbarkeit verlängern bei Gefriergut?

Achten Sie beim Einfrieren von Frischware darauf, dass Sie jeweils eher kleine Mengen einfrieren und den Kontakt mit bereits eigefrorener Ware vermeiden. Denn beim Einfrieren von Frischware besteht die Gefahr, dass sich die bereits eingefrorene Ware erwärmen könnte. Um eine optimale Luftzirkulation sicherzustellen, lagern Sie die eingefrorenen Lebensmittel am besten nicht zu dicht aneinander positioniert. Gefrierbrand können Sie vermeiden, indem Sie Lebensmittel möglichst luftdickt verpacken. Als Verpackungsmaterial eignet sich je nach Lebensmittel Gefrierbeutel, Alufolie oder Kunststoffdosen. Wenn Sie Gemüse vor dem Einfrieren blanchieren, bleiben vor allem die Vitamine länger enthalten. Gemüse wie Aubergine, Paprika, Zucchini, Pilze, Spargeln und Kräuter brauchen Sie nicht zu blanchieren. Lebensmittel sind ausserdem länger haltbar, wenn man Sie vakuumiert einfriert.

Welche Lebensmittel darf ich einfrieren?
Lebensmittel einzufrieren, ist eine praktische Sache. Aber nicht alle Lebensmittel eignen sich gleich gut dazu. Lebensmittel, die sich zum Einfrieren eigenen sind beispielsweise Fleisch, Geflügel, Frischfisch, viele Gemüsesorten, Obst, Brot, Backwaren und Fertiggerichte. Es gibt auch einige Lebensmittel, die Sie eher nicht einfrieren sollten, dazu gehören beispielsweise Radieschen, Blattsalate, Gurken, rohe Eier in Schale, gekochte Eier, Milchprodukte wie Joghurt, Frischkäse, Quark oder Mayonnaise.

Wie taue ich Lebensmittel am schonendsten auf?
Tauen Sie Gefriergut möglichst nicht bei Raumtemperatur oder auf der Heizung auf, denn dabei gehen viele Nährstoffe verloren. Im Kühlraum oder kaltem Wasser werden Lebensmittel am schonendsten aufgetaut, dies ist aber mit mehr Zeitaufwand verbunden.Eine schnelle Alternative bietet das Auftauen in der Mikrowelle oder im Combi-Steamer. Im Allgemeinen ist es wichtig, dass Sie aufgetautes Gefriergut nicht erneut einfrieren. Erst nach dem Zubereiten von Gerichten (gekocht oder gebraten) können Speisen erneut eingefroren werden.
 

Dunstabzüge


Saubere Filter mit wenig Aufwand

Es empfiehlt sich, sämtliche Metallfilter Ihres Dunstabzuges mindestens alle zwei Monate zu reinigen – spätestens aber, wenn Sie bemerken, dass das Geräusch des Dunstabzuges lauter wird. Bei intensiver Nutzung empfiehlt sich eine häufigere Reinigung. Sie können den Metallfettfilter entweder von Hand einweichen und danach mit sanftem Spülmittel reinigen oder in den Geschirrspüler legen und reinigen lassen. Bei der Reinigung im Geschirrspüler wählen Sie am besten ein Intensivprogramm. Damit im Maschengitter kein Fremdschmutz von anderem Geschirr hängen bleibt, sollten Sie die Metallfilter ohne anderes Geschirr waschen.

Dunstabzug frühzeitig an – geruchsfrei!
Wer kennt es nicht? Trotz eingeschaltetem Dunstabzug lässt sich Geruchsbildung während und nach dem Kochen oft nicht vermeiden. Dazu gibt es folgenden Tipp: Damit Sie den optimalen Wirkungsgrad erreichen, schalten Sie den Dunstabzug bereits 3-5 Minuten vor dem Kochvorgang ein. Dadurch kann sich ein Luftstrom im Raum aufbauen, so dass Dunst und Gerüche rechtzeitig abgeführt werden und eine Geruchsentwicklung vermieden wird. Um im Abluftbetrieb die Bildung von Unterdruck zu vermeiden und das Absaugen der Kochgerüche zu fördern muss gleichzeitig Frischluft zugeführt werden. Es gilt daher grundsätzlich: Abluft braucht Zuluft – öffnen Sie also am besten ein Fester.

Bye Bye unangenehme Gerüche
Für eine optimale Verminderung von Geruchsbildung beim Kochen gibt es folgenden Tipp: Lassen sie den Dunstabzug nach dem Kochen weitere 5 - 10 Minuten nachlaufen, damit die im Raum verteilten Gerüche noch länger absorbiert werden können. Ausserdem gibt es viele Dunstabzugshauben, die eine Nachlaufautomatik besitzen. Das heisst: Das Gerät verbleibt je nach Voreinstellung während 5–20 Minuten auf der gewählten Lüfterstufe in Betrieb und schaltet danach automatisch aus. Besonders Bratpfannen sollten Sie, solange sie heiss sind, eine Weile unter der Dunstabzugshaube stehen lassen, weil diese auch nach dem Kochen noch Gerüche verbreiten.
 

Vakuumieren


Vakuumieren - Gewusst wie

Vakuumierte Lebensmittel lassen sich einfach im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren. Empfindliche Nahrungsmittel wie Beeren oder Flüssigkeiten sollten nur leicht vakuumiert werden. Chips oder Salat können Sie sogar nur versiegeln. Fisch, Gemüse und Früchte können etwas stärker vakuumiert werden. Fleisch, gefrorene Lebensmittel und Speisen, die Sie anschliessend einfrieren, sollten Sie möglichst stark vakuumieren, damit sich kein Gefrierbrand bilden kann. Beachten Sie beim Vakuumieren immer die Angaben des Herstellers. Besonders Wichtig: Achten Sie auf die Hygiene und verwenden Sie ausschliesslich frische und hochwertige Lebensmittel.
 

Kaffeemaschine


Wie oft muss ich meine Kaffeemaschine eigentlich entkalken?

Die meisten Kaffeemaschinen melden sich selbstständig, wenn sie entkalkt werden müssen. Die Häufigkeit des Entkalkens hängt sowohl von der eigestellten Wasserhärte als auch von der Intensität des Gebrauches ab. Wenn Sie viel Kaffee trinken und dementsprechend viele Liter Wasser durch das Gerät laufen, müssen Sie häufiger entkalken. Wenn sich das Gerät meldet, sollten Sie nicht warten, sondern möglichst rasch entkalken. Denn wenn das Gerät über längere Zeit nicht entkalkt wird, können Gerätefunktionen, bzw. das Gerät beschädigt werden. Bei der Auswahl des Entkalkers sollten Sie darauf achten, dass dieser für Ihre Kaffeemaschine geeignet ist.
 

Waschen und Trocknen


Optimale Waschmitteldosierung – gewusst wie!

Auch wenn Ihre Waschmaschinen über keine Waschmittel-Dosierautomatik verfügt, gibt es Tipps und Tricks für die optimale Dosierung. Diese hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Wasserhärte und Verschmutzung. Beim zuständigen Wasserwerk oder im Internet können Sie sich informieren, welche Wasserhärte an Ihrem Wohnort herrscht. Anhand der Wasserhärte und der Verschmutzung Ihrer Kleider können Sie dann das Waschmittel gemäss Dosierempfehlung des Waschmittelherstellers dosieren. Allgemein bedeutet «optimale Dosierung», dass Sie nicht zu viel oder zu wenig Waschmittel verwenden, denn bei einer Überdosierung werden zusätzliche Spülgänge ausgelöst, um das restliche Mittel auszuwaschen. Das verbraucht nicht nur mehr Wasser, sondern auch mehr Energie, da sich der Waschvorgang verlängert. Bei Unterdosierung können farbige Kleidungsstücke an Farbbrillanz verlieren und werden möglicherweise nicht richtig sauber. 

1, 2, 3 – Flecken frei!
Bei starken Verschmutzungen oder eingetrockneten Flecken empfiehlt es sich, den Fleck mit einer Gallseife oder mit einem Fleckenmittel vorzubehandeln. Danach können Sie das Kleidungsstück mit dem herkömmlichen Waschprogramm waschen. Achten Sie bei Fleckenbehandlungen allgemein darauf, dass Sie die Flecken nicht mit reibenden Bewegungen versuchen zu entfernen, sondern tupfen Sie. Denn durch Reibung entsteht Wärme und der Fleck verschmilzt regelrecht mit dem Material. 

Weiche Frotteetücher im Handumdrehen
Wer kennt es nicht? Die einst so weichen Frotteetücher sind bereits nach einigen Waschgängen hart und kratzig. Die Lösung: Hart gewordene Frotteewäsche können Sie wieder weich zaubern, wenn Sie diese über Nacht in heissem Essigwasser einweichen und am nächsten Morgen wie gewohnt waschen.

Jeans, die nicht verbleichen
Nicht selten kommt es vor, dass frisch gekaufte Jeans an Intensität verlieren und ausbleichen, wenn man diese wäscht. Neue Jeans bleichen nicht aus, wenn Sie diese vor dem ersten Waschen etwa eine Stunde lang in kaltes Salzwasser – 1 EL Salz und 2 l Wasser – einlegen. Waschen Sie die eingelegten Jeans danach gründlich aus. Ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp!

Energiespartipp beim Waschen
Entscheiden Sie sich nur bei stark verschmutzter Wäsche für einen Vorwaschgang. Denn besser als vorwaschen ist es, die Kleider vor dem Waschen einzuweichen oder vorzubehandeln. Ausserdem können Sie die Waschtemperatur Ihrer Kochwäsche um einiges reduzieren und die Wäsche wird trotzdem sauber. Waschen Sie ihre Kochwäsche mit 60 Grad Celsius statt 95 Grad Celsius, so kann die Hälfte des Stroms gespart werden. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie die Waschmaschine immer vollständig beladen, dadurch brauchen Sie weniger Waschgänge. 

Wäschetrockner mit Wärmepumpe – eine geniale Erfindung!
Sind Sie auf der Such nach einem neuen Wäschetrockner? Entscheiden Sie sich für einen Wärmepumpentrockner. Diese funktionieren nach einem ausgeklügelten System und bieten gegenüber normalen Wäschetrocknern viele Vorteile: Zum einen behalten sie die einmal gewonnene Wärme zur Trocknung der Wäsche viel länger im Prozess. Die Wärmepumpentrockner erlauben dadurch das Trocknen mit deutlich geringeren Temperaturen. Zusätzlich wird das Gewebe geschont und Sie sparen zu 45% der Energie und der Kosten ein. Ausserdem erwärmt sich die Raumluft nur minimal. 
 

Vernetzung


Vernetzungstipps

Brauchen Sie Hilfe bei der Programmwahl an Ihrem Backofen oder Steamer? Vernetzungsfähige Geräte sind die Lösung! Clevere Apps, wie z.B. ein Kochassistent, zeigen Ihnen die beste Zubereitungsart für das gewünschte Lebensmittel an. Das von der App vorgeschlagene Programm inkl. Temperatur und die Dauer können Sie dann mit einem Klick auf das Gerät übertragen. Zusätzlich bieten solche Apps eine grosse Auswahl an inspirierenden Kochrezepten und auch hier können Sie die Zubereitungsarten von der App auf den Backofen oder Steamer übertragen. Backen und Steamen war noch nie so einfach!

Mitdenkende Haushaltsgeräte
Haushaltsgeräte, die «mitdenken»? Ja, die gibt es! Eine vernetzbare Waschmaschine beispielsweise kann Sie über ein App auf Ihrem Smartphone informieren, wenn die Wäsche fertig gewaschen ist. Mittlerweile gibt es sogar auch Lösungen, mit denen Ihr Kochfeld via App mit «smarten» Kochtöpfen kommunizieren kann und dadurch den Kochvorgang optimal steuert. Damit kocht Ihnen garantiert nichts mehr über und die Gerichte gelingen einwandfrei!

Vernetzbare Haushaltsgeräte als Alltagshelfer
Vernetzbare Haushaltsgeräte sind wertvolle Alltagshelfer. So können viele neue Geräte via Apps mit Ihnen «kommunizieren». Zum Beispiel Backofen oder Steamer, die Ihnen das Rezept und die Zubereitungsweise direkt am Display anzeigen. Auch wenn Sie keine vernetzbaren Haushaltsgeräte besitzen, gibt es eine Möglichkeit davon zu profitieren: Durch den V-ZUG RetroFit-Service können Sie ausgewählte Geräte nachträglich mit Vernetzungsfunktionen nachrüsten lassen. Somit Profitieren Sie von den neusten Funktionen, ohne ein neues Gerät anschaffen zu müssen.
 

Allgemeine Tipps: Alte Geräte - Energiefresser


Alte Haushaltsgeräte sind Energiefresser!

Viele alte Haushaltsgeräte funktionieren auch nach 20 Jahren noch und deshalb werden sie häufig nicht ersetzt. Auf der einen Seite sehr erfreulich auf der anderen Seite auch leicht bedauerlich, denn sie belasten Umwelt und Portemonnaie zugleich. Den auf Grund neuer Technologien und verbesserten Materialien wurden gerade in den letzten Jahrzehnten grosse Fortschritte in Bezug auf Energie-, Strom- und Wasserverbrauch erzielt. Tipp: Ersetzen Sie alte Haushaltsgeräte frühzeitig. Denn mit einer Waschmaschine der neuen Generation sparen Sie zum Beispiel bis zu 50% Energie und mit einem neuen Geschirrspüler bis zu 30%.