Gesellschaft - Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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„Wir sind ein Teil der Gesellschaft und möchten einen positiven Beitrag zu unserer gemeinsamen Zukunft leisten.“

Seit der Gründung der Verzinkerei Zug 1913 ist die Geschichte der Stadt Zug eng mit der unsrigen verknüpft. In der über 100-jährigen Unternehmensgeschichte haben wir tragfähige Beziehungen zu unseren unmittelbaren Nachbarn, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie zu den Behörden der Stadt aufgebaut. Wir bringen uns zu den Themen Wasserverbrauch, Energieeffizienz und gesunde Ernährung in lokalen und regionalen Initiativen und Vereinen ein. Wir unterstützen kulturelle und gemeinnützige Organisationen am Standort Zug und geben der Aussenwelt mittels Tagen der offenen Tür oder Besucherführungen Einblicke in unsere Arbeit. Die Anstellungsbedingungen von V-ZUG erleichtern explizit die Ausübung öffentlicher Ämter. 

 
Von Zug aus in die Welt
Dieses enge Beziehungsnetz ist eine wichtige Voraussetzung für ein unternehmerfreundliches Klima, das uns auch in Zukunft erlaubt, international konkurrenzfähig zu sein und von Zug aus das Label «Swiss Made» in die Welt zu tragen. Dreh- und Angelpunkt unseres unternehmerischen und damit auch gesellschaftlichen Tuns bilden unsere Grundwerte, die seit Mitte 2016 im Verhaltenskodex der Metall Zug Gruppe festgehalten sind: Nachhaltige und langfristige Wertschöpfung, Exzellenz sowie Integrität im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit. Der Kodex gilt für alle Mitarbeitenden und Verwaltungsräte. Diese Grundwerte und Prinzipien vertreten wir auch gegenüber unseren Lieferanten. So ist uns die Einhaltung der Menschenrechte entlang unserer ganzen Wertschöpfungskette ein wichtiges Anliegen. Deren Einhaltung regeln wir in unseren Verträgen mit den Zulieferern explizit. 
 

Stories

Generationenprojekt nimmt Fahrt auf
Am 8. Mai 2018 verabschiedete das Zuger Stadtparlament den Bebauungsplan Technologiecluster Zug (TCZ) ohne Gegenstimme. Die Entwicklung unseres Stammareals zu einem urbanen Cluster für Technologie und Innovation hat damit eine weitere wichtige Hürde genommen. Als Ankernutzerin haben wir den TCZ zwar initiiert. Es braucht aber zusätzliche Firmen, Start-ups, Institutionen und Nutzungen, damit bis 2040 und darüber hinaus ein vernetztes und innovatives Biotop entstehen kann, das uns als Industrieunternehmen neue Impulse bringt und auch die Stadt Zug als Wirtschafts- und Technologiestandort stärkt. Eine wichtige Rolle in diesem Gefüge spielt dabei die V-ZUG Immobilien AG. Sie trägt die Verantwortung für die gesamte Arealentwicklung. Sie ist es auch, die zusammen mit den Wasserwerken Zug (WWZ) an der Energieversorgung der Zukunft arbeitet. Künftig soll das Areal vom sogenannten «Multi Energy Hub» (MEH) CO2-neutral mit Wärme, Kälte, Strom und Biogas versorgt werden. «Das dazu erforderliche Vorprojekt haben wir im Frühjahr 2018 abgeschlossen. Es kam zum Schluss, dass der MEH aus baulicher, wirtschaftlicher und energetischer Sicht machbar ist», so Beat Weiss, Geschäftsführer V-ZUG Immobilien. Die für das Heizen und Kühlen nötigen Leistungen stammen dereinst aus den Grundwasserbrunnen, die in der Berichtsperiode erstellt wurden, sowie dem Seewasser aus dem Fernwärmenetz Circulago der WWZ. Schliesslich stehen Gaskessel mit Biogas für die Spitzenabdeckungen und PV-Anlagen auf Dächern und Fassaden für den Strom zur Verfügung. Auch in der Zusammenarbeit mit der Stadt Zug geht V-ZUG Immobilien neue Wege: «Wir berichten jährlich über Nachhaltigkeitskennzahlen, die aufzeigen sollen, dass der TCZ sich gemäss unseren gemeinsam gesetzten Zielen entwickelt. Auch das hat Pioniercharakter», sagt Beat Weiss stolz. 
 

Innovationspark als V-ZUG Labor 
Frei nach Samuel Becketts berühmtem Zitat übers Scheitern «Try again. Fail again. Fail better» agieren die Mitglieder des Innovationsparks Zentralschweiz nach der «Open Innovation»-Philosophie, in der es in erster Linie ums schnelle Machen, Ausprobieren und Erstellen von Prototypen geht. Im vergangenen Jahr hat der Verein, ein für uns wichtiges Innovationslabor, dem unser CEO Dirk Hoffmann vorsteht, weiter an Profil gewonnen. Am Standort Suurstoffi in Rotkreuz arbeiten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand gemeinsam an konkreten Fragestellungen in den drei Innovationsfeldern Digitales Planen und Bauen, Internet der Dinge und Energie und Nachhaltigkeit. So arbeiten wir beispielsweise mit Partnern aus dem Bereich Haustechnik an der Küche der Zukunft, die als Energiezentrale funktioniert. Bereits abgeschlossen ist die Arbeit eines interdisziplinären Teams, das in kürzester Zeit eine neue App entwickelte, die Haushaltgeräte mit dem Smartphone vernetzt und den Kunden Anwendungen vom Rezeptvorschlag bis zur Warenbestellungen ermöglicht. Der Innovationspark geht voraussichtlich im Januar 2019 definitiv von der Pilot- in die Betriebsphase über. Er hilft uns künftig dabei, konsequent aus bestehenden Silos auszubrechen und Produkte und Lösungen von Grund auf neu zu denken.

 

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