Kultur entwickeln - Leistungen stärken | V-ZUG Österreich

Kultur entwickeln - Leistungen stärken

Seit dem Börsengang im Jahr 2020 prägt V-ZUG eine Kultur, die Innovation, Zusammenarbeit und Führung stärkt. Mit neuen Methoden, inklusiven Strukturen und gestärkten Teams schafft das Unternehmen die Grundlagen für leistungsstarke, zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Der Börsengang im Jahr 2020 war der Beginn einer Transformation, die V-ZUG langfristig stärken soll: als Schweizer Arbeitgeber, als innovativer Haushaltgerätehersteller und als Unternehmen, das Nachhaltigkeit mit maximaler Leistung vereint. „Dazu gehörte auch die Weiterentwicklung unserer Zusammenarbeit und Kultur mit dem Ziel, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen der Innovations- und Leistungsdrang entfesselt werden kann: mit starken Spezialist:innen, die ihr Handwerk beherrschen und gleichzeitig neue Ideen entwickeln und umsetzen können.“ Mit engagierten Teams, die sich gegenseitig herausfordern und gemeinsam Lösungen entwickeln, sowie mit einer inklusiven Kultur, die unsere Unternehmenswerte verkörpert, erklärt Sandra Forster-Bernacchia, Chief People & Culture Officer.

Um das daraus resultierende Potenzial optimal zu nutzen, verfeinert V-ZUG kontinuierlich sein Verständnis von Führung und Zusammenarbeit. Wir fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit, führen neue Methoden der Zusammenarbeit ein und bauen bestehende Silos ab. Dabei konzentrieren wir uns auf einen echten Dialog. In unserem Management-Training arbeiten wir kontinuierlich daran, zentrale Fähigkeiten zu verbessern: aktives Zuhören, gezielte Fragen stellen und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, um bessere Lösungen zu schaffen. Zusammenarbeit bedeutet, Inklusion aktiv zu gestalten, Vielfalt als Ressource zu nutzen und Entscheidungen so zu treffen, dass alle sie unterstützen. Und so handeln wir überall dort, wo wir glauben, dass es am wirkungsvollsten ist.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg war die Verankerung von People und Culture im Executive Committee. Dies hat die Kommunikations- und Entscheidungswege kürzer und direkter gemacht. Der Fokus wurde auf spezifische Hebel gelegt, die eine spürbare Veränderung in Kultur und Zusammenarbeit in unserem Alltag bewirken. Dazu gehören die Entwicklung einer gemeinsamen Führungskultur, die Einführung von bottom-up-gesteuerten Kommunikationsformaten, flexiblen Arbeitsmodellen, die Förderung einer gesunden und widerstandsfähigen Belegschaft sowie die Einführung agiler und interdisziplinärer Methoden der Zusammenarbeit. Projekte wurden sowohl von Mitarbeitenden als auch von People and Culture oder dem Kommunikationsteam gestartet.

Mann in weißem Hemd in modernem Interieur

„Kultureller Wandel tritt ein, wenn Menschen nicht nur neue Strukturen übernehmen, sondern auch eine gemeinsame Denkweise entwickeln – eine, die durch Vertrauen, Verantwortung und Lernbereitschaft geprägt ist.“ Max Arnold, Leiter Forschung und Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung, V-ZUG Kühltechnik AG.

Im Jahr 2021 führte beispielsweise eine Mitarbeitendenbefragung zur Entstehung des Projekts „Be aware“. Das Bottom-up-Format bezieht Mitarbeitende aktiv in den Dialog zu geschäftsrelevanten Themen ein. Rund 80 Mitarbeitende agieren als Botschafter:innen. Sie bringen Themen innerhalb ihrer Teams ein und regen Diskussionen darüber an, wie jede:r Einzelne zu einem bestimmten Thema beitragen kann.

Die Arbeitswelt hat sich ebenfalls spürbar verändert. Mit den Smart Work-Prinzipien, die 2021 eingeführt wurden, legen die Teams nun gemeinsam die Regeln für ihre Zusammenarbeit fest. Klare Vereinbarungen fördern einen proaktiven Umgang mit den möglichen Herausforderungen der flexiblen Arbeitsweise. Die Daten und Rückmeldungen sprechen für sich: Mitarbeiter:innen fühlen sich dank Smart Work produktiver und schätzen beispielsweise die verkürzten Pendelzeiten. Letztere entlastet auch die Umwelt.

Gleichzeitig hat V-ZUG gezielt in die Verfeinerung der Zusammenarbeit investiert. Um eine innovative Kultur der Zusammenarbeit zu fördern, schulen wir unsere Mitarbeitenden in „Scrum“- und „Design Thinking“-Methoden und setzen Digitalisierungsprojekte im Einklang mit dem Scaled Agile Framework (SAFe) um. Sebastian Elben, Head of ICT: „SAFe hat es uns ermöglicht, Silos abzubauen und interdisziplinäre Teams mit einem klaren Fokus auf gemeinsame Ziele zusammenzubringen.“ Durch strukturierte und gemeinsame Priorisierung setzen wir das Beste für das Unternehmen zur richtigen Zeit um. Dies ermöglicht es uns, echte Zusammenarbeit und ein agiles Mindset in unserer täglichen Arbeit zu erleben – ein zentraler Bestandteil unseres kulturellen Wandels."

Ein weiteres Ziel war es, Frauen in Führungspositionen zu stärken. Dies ist eine Herausforderung, der sich der Industriesektor weiterhin gegenübersieht. Um das Thema voranzutreiben, ist V-ZUG dem Netzwerk „Advance – Women in Swiss Business“ beigetreten. Sandra Forster-Bernacchia hat auch ihr Team entsprechend verstärkt. Insgesamt sind die Zwischenresultate positiv. Die Umbenennung der Abteilung Human Resources in „People & Culture“ im Jahr 2025 unterstreicht das unterschiedliche, ganzheitliche Verständnis von Führung und Personalmanagement innerhalb des Unternehmens. V-ZUG trägt seit 2025 das Label „Great Place to Work“ und hat einen Trust Index von 76 %.

Eine neue Strategiephase mit Fokus auf leistungsstarke Teams beginnt im Jahr 2026. Die Grundlagen wurden gelegt. Schließlich „findet kultureller Wandel statt, wenn Menschen nicht nur neue Strukturen übernehmen, sondern auch eine gemeinsame Denkweise entwickeln – eine Denkweise, die von Vertrauen, Verantwortung und Lernbereitschaft geprägt ist“, betont Max Arnold, Leiter Forschung und Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung, V-ZUG Kühltechnik AG.

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Edelstahlrolle in einer Produktionshalle, die industrielle Fertigung und moderne Technik darstellt.

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