Neue Energieetiketten per 1. März 2021

Per 1. März 2021 tritt die neue, verschärfte Verordnung für die Energieverbrauchskennzeichnung der Europäischen Union (EU) in Kraft. Diese wurde mit der Revision der EnEV in das Schweizer Recht übernommen und ist das Resultat der technischen Weiterentwicklungen und des veränderten Verbraucherverhaltens. 

Änderungen an den Energieetiketten bei Haushaltsgeräten erfolgen vorab bei den Waschmaschinen, Wäschetrocknern (Waschen und Trocknen in einem Gerät), Geschirrspülern und Kühl- und Gefriergeräten (inkl. Weinkühlschränke). Weitere Produktkategorien werden in den nächsten Jahren folgen. 

Mehr Transparenz im Gerätevergleich
Die EU-Energieetiketten haben sich seit 1995 bewährt, Verbraucherinnen und Verbraucher kennen sie und berücksichtigen diese bei ihrer Kaufentscheidung. Mit der Einführung der Energieetiketten wurden die innovativen Entwicklungen in der Industrie und der Wettbewerb unterstützt, Geräte wurden immer effizienter, so dass je nach Produktkategorie die bisherige Skala von A-G auf A+/A++ oder gar A+++ erweitert wurde. Dies führte dazu, dass es inzwischen den Verbraucherinnen und Verbrauchern schwerfällt, die besten Produkte zu erkennen. 

Die Einführung der neuen Energieetikette mit der Rückkehr zur bekannten, aber auch einheitlichen Energieeffizienzskala von A (beste) bis G (schlechteste) sorgt wieder für mehr Transparenz im Gerätevergleich. 

Vereinfachter Informationszugang 
Wie die alten Energieetiketten informieren auch die neuen über weitere Produkteigenschaften eines Gerätes. Umfangreichere Geräteinformationen lassen sich neu einfach und bequem mit dem Smartphone über das Einscannen des auf der Etikette aufgebrachten QR-Codes abrufen (Verlinkung auf Europäische Produktdatenbank «EPREL»). Dies gilt jedoch nur für Modelle, welche auch in der EU verkauft werden. Die Einführung der neuen Energieetikette mit der Rückkehr zur bekannten, aber auch einheitlichen Energieeffizienzskala von A (beste) bis G (schlechteste) sorgt wieder für mehr Transparenz im Gerätevergleich.

Ökodesign-Richtlinien für mehr Kreislaufwirtschaft
In den Ökodesign-Verordnungen werden ergänzende Aspekte zur Energieverbrauchskennzeichnung behandelt. So werden Mindestanforderungen an Merkmale wie den Energieverbrauch im Standby-Zustand, die Reparierbarkeit, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen oder eine leichte Demontage und Wiederverwertung am Ende der Lebensdauer festgelegt. Dadurch werden auch Ziele der Kreislaufwirtschaft unterstützt. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist bei uns fest verankert – in der Vision und Strategie aber auch in unserer Firmenkultur und unserem Verständnis. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Produkte über die ganze Lebensdauer und betreuen unsere Kunden bei der Nutzung. Dabei zeichnen wir uns unter anderem mit der Ersatzteilgarantie von bis zu 15 Jahren als Vorreiter der Branche aus. Ist das Lebensende erreicht, sorgen wir für eine optimale und umweltgerechte Entsorgung oder Verwertung. 

 

So setzt sich die neue Energieetikette zusammen (Bsp. Geschirrspüler)

  1. QR-Code (falls Modell auch in der EU verkauft wird) für weitere Geräte Details
  2. Name oder Handelsmarke des Lieferanten
  3. Modellkennung des Lieferanten
  4. Energieeffizienzklasse (A-G)
  5. Energieverbrauch des Eco-Programms bei 100 Zyklen
  6. Ergänzende Produktinformationen. Anzahl der Massgedecke, Wasserverbrauch des Eco-Programms pro Zyklus, Dauer des Eco-Programms, Luftschallemission und Luftschallemissionsklasse

Einzelne Kühl- und Gefriergeräte, die noch mit dem alten Energy Label ausgewiesen werden, dürfen noch bis zum 31. Dezember 2021 verkauft werden.