Recycle: ein Partnerschaftsprojekt

Erfolgreich dank vorgezogener Recyclinggebühr

In jedem elektrischen Gerät stecken wertvolle Rohstoffe. Deshalb werden ausgediente Geräte zerlegt und die zurückgewonnen Materialien wieder dem Kreislauf beigefügt. In der Schweiz beispielsweise betreibt die Stiftung Entsorgung Schweiz (SENS eRecycling) ein landesweites Rücknahmesystem für elektrische und elektronische Geräte sowie Leuchtmittel. Ihre Leistungen werden durch die vorgezogene Recyclinggebühr (vRG) durch den Verbraucher finanziert. Dadurch werden die Kosten für die Sammel-, Logistik- und Recycling-Infrastruktur solidarisch getragen. 

Um unsere Herstellerverantwortung vollumfänglich wahrzunehmen, haben wir uns dem freiwilligen System angeschlossen und leisten unseren Beitrag an die Entsorgungsstruktur in der Schweiz. Dazu melden wir regelmässig die Anzahl und Art der von uns verkauften Geräte und bezahlen dafür die entsprechenden Entsorgungsbeiträge. Die Höhe des Beitrages pro Gerät ist vorgegeben und in einer Tarif- und Geräteliste definiert

Durch dieses Rücknahmesystem können unsere Kundinnen und Kunden ihre ausgedienten Geräte immer komfortabel in unmittelbarer Nähe fachgerecht entsorgen, was massgeblich zu der hohen Sammel- und Recyclingquote in der Schweiz beiträgt. Die Geräte, welche wir selbst über den V-ZUG Service zurücknehmen, führen wir zu 100% dem fachgerechten Recycling zu.

In allen europäischen Ländern, in welchen wir unsere Produkte verkaufen, sind gleiche oder ähnliche Rücknahmesysteme etabliert. In Asien wie auch in Australien wird das Recycling von privaten Organisationen übernommen und V-ZUG arbeitet mit den entsprechenden Partnern zusammen.

Am Ende des Lebenszyklus

Unser Ziel ist es, unsere Recyclingquote immer weiter zu steigern. Dafür haben im Herbst 2020 zehn Tonnen Adora Waschmaschinen in einem separaten Batch von unserem Recyclingpartner Immark AG Schattdorf rezyklieren lassen um Optimierungsmöglichkeiten zu finden. Neben Stahl, Aluminium und Kupfer sind in den Geräten verschiedene Arten von Kunststoff verbaut. Die Vielzahl der Kunststoffarten möchten wir minimieren und Kunststoffe nur dort einsetzen wo nötig. Weiteres Potenzial steckt darin, Motoren, Kondensatoren, Kabel und Leiterplatinen als ganze Teile zu entnehmen. Gemeinsam wollen wir weitere Chancen identifizieren, um maximal rezyklierbare Haushaltsgeräte von morgen zu entwickeln.

Produktionsabfall minimieren

Wir achten darauf, dass in unseren Arbeitsprozessen so wenig Abfall wie möglich entsteht und Materialien mehrheitlich wiederverwertet werden. Sortenreine Stanzabfälle in den Herstellungsprozessen werden automatisch in dafür vorgesehene Container sortiert und anschliessend dem Recycling zugeführt. Neben Metall fallen in unseren Produktions-, Entwicklungs- und Verwaltungsprozessen auch Karton, Papier und Holz an. Stoffe, die wir nicht wieder dem Kreislauf zuführen können, entsorgen wir fachgerecht. Inklusive zurückgenommener Geräte führen wir rund 80 Prozent in Recycling-Prozesse zurück.