Bauen für Generationen: die Überbauung Eglistrasse | V-ZUG Schweiz

Bauen für Generationen: die Überbauung Eglistrasse

Die Dr. Stephan à Porta Stiftung bietet in Zürich seit 1946 erschwinglichen, sozial verantwortungsvollen Wohnraum. Die Neugestaltung der Eglistrasse spiegelt ihr langfristiges Engagement für die Stadt Zürich und ihre Einwohner:innen wider und schafft nachhaltige Wohnräume und Gemeinschaftsbereiche, die für Generationen konzipiert sind.

Als Ersatz für eine Siedlung aus den 1930er-Jahren bietet das Projekt Eglistrasse 148 preisgünstige Wohnungen, einen Kindergarten, Studierendenunterkünfte und das Palliativzentrum Lighthouse. Geleitet von den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Robustheit und des geringen Wartungsaufwands wurde jede Designentscheidung im Hinblick auf ihre Leistung über eine Lebensdauer von 100 Jahren bewertet.

«Wir bauen nie mit der Absicht, zu verkaufen. Jede Entscheidung muss sich über Jahrzehnte, manchmal über Generationen, bewähren. Das verändert, wie man über Qualität denkt.» Armin Isler, ehemaliger Geschäftsführer der Dr.-Stephan-à-Porta-Stiftung

Für die Stiftung war die Wahl von V-ZUG ein naheliegender Entscheid. Schweizer Fertigung, aussergewöhnliche Langlebigkeit und ein starkes Engagement für Kreislaufwirtschaft entsprachen seinen Werten sehr genau. Zusammen mit hochwertigen Küchenlösungen unterstützen die Geräte einen langfristigen Ansatz mit Fokus auf Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Lebenszykluswert.

Die Materialpalette im gesamten Entwicklungsprozess spiegelt das Engagement der Stiftung für Langlebigkeit und Qualität wider. Bodenbeläge aus gelbem Jurakalkstein, Sichtbetondecken und Innenwände aus Kalziumsilikat schaffen robuste, pflegeleichte Wohnräume, die so gestaltet sind, dass sie würdevoll altern.

Für die Stiftung war die Wahl von V-ZUG ein naheliegender Entscheid. Schweizer Fertigung, aussergewöhnliche Langlebigkeit und ein starkes Engagement für Kreislaufwirtschaft entsprachen seinen Werten sehr genau. Zusammen mit hochwertigen Küchenlösungen unterstützen die Geräte einen langfristigen Ansatz mit Fokus auf Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Lebenszykluswert.

Die Materialpalette im gesamten Entwicklungsprozess spiegelt das Engagement der Stiftung für Langlebigkeit und Qualität wider. Bodenbeläge aus gelbem Jurakalkstein, Sichtbetondecken und Innenwände aus Kalziumsilikat schaffen robuste, pflegeleichte Wohnräume, die so gestaltet sind, dass sie würdevoll altern.

Entdecken Sie unsere Produkte

Combair V600 60

Der Combair V600 kombiniert modernes Design passend zu jeder Kücheneinrichtung mit praktischen Backofen-Funktionen für jeden Haushalt. Die hochwertigen Drehschalter und das grosszügige TouchDisplay mit grossen Symbolen ermöglichen eine einfache Bedienung.

CookTop V200 E604

Das herkömmliche CookTop im ClassicDesign wurde für den nahtlosen Einbau mit einem Herd entwickelt. Hier verschmelzen optimale Funktionalität und zeitlose Eleganz.

AdoraSpülen V2000 V

Die AdoraSpülen V2000 ist für den täglichen Gebrauch konzipiert. Der Geschirrspüler verfügt über eine Innenraumbeleuchtung und zwei neue Energiesparfunktionen. Er ist als Standard- oder Grossraummodell sowie in integrierter oder vollintegrierter Variante erhältlich.

AiroClearEinbau V200 F60

Dieser Einbau-Dunstabzug wird über den Auszugsmechanismus aktiviert und bietet eine taktile Rückmeldung der Stufen für eine intuitive Bedienung. Erhältlich in zwei Breiten und verschiedenen Farboptionen, bietet er eine einfache, barrierefreie Bedienung. Die LED-Beleuchtung sorgt für eine klare Ausleuchtung des Kochbereichs.

CombiCooler V600 178NI

Dieser zweitürige Kühlschrank mit separatem Gefrierraum und NoFrost-Technologie kombiniert ein elegantes Design mit optimierter Kühlleistung. Der grosszügige Innenraum bietet aussergewöhnliche Flexibilität für eine organisierte Aufbewahrung – perfekt geeignet für modernes Wohnen.

«Nachhaltig, robust und wartungsarm sind für uns keine Ansprüche – sie sind Anforderungen. Wir bauen für Menschen, die noch lange hier leben werden, nachdem wir weg sind.» Armin Isler, ehemaliger Geschäftsführer der Dr. Stephan à Porta Stiftung

Die 1946 gegründete Dr. Stephan à Porta Stiftung verwaltet rund 1’450 Wohnungen in 160 Liegenschaften in der Stadt Zürich. Die Stiftung setzt sich dafür ein, bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen und gleichzeitig soziale und gemeinnützige Initiativen in Zürich und Graubünden zu unterstützen. Einzigartig ist, dass es nie eine Immobilie verkauft hat, sodass jede Investitionsentscheidung von langfristiger Verantwortung statt von kurzfristigen Renditen geleitet wird.

Armin Isler, ehemaliger Geschäftsführer der à Porta Stiftung, spricht über werteorientiertes Wohnen, einen Ersatzneubau im Zürcher Hardquartier und darüber, warum manche Entscheidungen eigentlich gar keine Entscheidungen sind.

Armin Isler, die à Porta Foundation besteht seit 1946. Was steht im Zentrum ihrer Mission?

Die Mission ist in der Stiftungsurkunde festgelegt und lässt keinen Interpretationsspielraum: Wir erhalten und verwalten gemeinnützige, sozial ausgerichtete Liegenschaften langfristig, und es ist uns nicht erlaubt, sie zu verkaufen. Wenn Sie nie verkaufen, tragen Sie die Konsequenzen jeder Entscheidung selbst, über Jahrzehnte hinweg, manchmal über Generationen. Das verändert, wie Sie bauen, mit wem Sie zusammenarbeiten, was Sie akzeptieren und was Sie nicht akzeptieren. Zürich ist der Ort, an dem wir unsere Wirkung entfalten, und wir fühlen uns dieser Stadt gegenüber verantwortlich – nicht auf dem Papier, sondern in der täglichen Praxis. Die Stiftung verwendet ihren Reingewinn ausschliesslich zur Unterstützung von gemeinnützigen und sozialen Projekten in der Stadt Zürich und im Kanton Graubünden. Seit 1946 hat sie fast 80 Millionen CHF (indexbereinigt) beigetragen und mehr als 3’000 Projekte für benachteiligte Menschen unterstützt.

Welche Werte sind für die Stiftung am wichtigsten, insbesondere wenn es um den Bau geht?

Meine drei wichtigsten Grundsätze sind immer dieselben: nachhaltig, robust und wartungsarm. Wer diese ernst nimmt, muss anders rechnen als die meisten Menschen. Die Erstellung eines Gebäudes macht nur rund 20% der Gesamtkosten aus; die restlichen 80% sind Lebenszykluskosten. Wir bauen nicht wirtschaftlich, weil wir klug sind – wir tun es, weil wir keine Wahl haben. Wir können nicht verkaufen und weitermachen. Wir bleiben.

Wie beeinflusst das Ihre Materialwahl?

Für das Projekt Eglistrasse verglich der Architekt Martin Schwager von Ken Architekten verschiedene Fassadensysteme über einen Zeitraum von 100 Jahren: eine verputzte Wärmedämmfassade gegenüber zweischaligem Mauerwerk aus Kalksandstein. Das Ergebnis war klar. Wir haben Fassaden betrachtet, die 60, 80, fast 100 Jahre alt waren und immer noch gut funktionierten. Eine isolierte Verputzfassade hingegen muss schliesslich zusammen mit allen dazugehörigen Anschlüssen, Fenstern und Beschlägen vollständig ersetzt werden. Das sind erhebliche Folgekosten. Im Inneren zeichnet sich die Gestaltung durch Natursteinböden in Jura Gelb, Sichtbetondecken und Innnenwände aus Kalziumsilikat aus: langlebig, pflegeleicht und konsequent.

Wie ist das Projekt Eglistrasse entstanden?

Im Hardquartier besitzt die Stiftung mehrere Liegenschaften aus den 1930er-Jahren mit insgesamt über 500 typengleichen Wohnungen. Im Zuge einer langfristigen Erneuerungsstrategie wurden die meisten Häuser in den vergangenen Jahren saniert. Die Eglistrasse war als letzte Etappe ursprünglich ebenfalls für eine Sanierung vorgesehen. Die Abklärungen zeigten jedoch, dass dies weitreichende Eingriffe erfordert hätte, nicht zuletzt wegen der hohen Lärmimmissionen durch die stark befahrene Hohlstrasse. Die Stiftung entschloss sich deshalb 2017, die alte Siedlung zu ersetzen.

Was wurde letztendlich gebaut?

Mit Planungsbeginn im August 2014 und Baubeginn im Sommer 2020 entstand ein Neubau, der im Februar 2023 bezogen werden konnte. Vier Häuser, 148 Mietwohnungen, 20 Prozent mehr Wohnfläche als vorher, womit etwa hundert Menschen mehr von preisgünstigem Wohnraum profitieren. Dazu das Palliativzentrum Lighthouse mit 42 Patientenzimmern, ein Kindergarten sowie Wohngemeinschaften für Studierende der Zürcher Hochschule der Künste. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund 77 Millionen Franken. Was mich wirklich freut: dass in den Innenhöfen Kinder spielen und Lighthouse-Patientinnen und -Patienten sich aufhalten. Diese Begegnung zwischen Lebensanfang und Lebensabschluss war uns sehr wichtig.

Wie ist es zu Ihrer Zusammenarbeit mit V-ZUG gekommen?

Ehrlich gesagt war das für mich gar keine Frage. Für mich war von Anfang an klar: sowieso V-ZUG. Nicht nach einer langen Evaluation, sondern aus Überzeugung.

Was steckte hinter dieser Überzeugung?

Erstens: V-ZUG produziert mehrheitlich in der Schweiz, und das passt zu uns, zu unserer Haltung, zu unserem Auftrag. Zweitens: die Langlebigkeit. Wir rechnen bei Küchen mit einer Lebensdauer von etwa 50 Jahren. Das ist kein Ziel, das man mit einem beliebigen Gerät erreicht. Und drittens, und das hat mich wirklich bestärkt: V-ZUG versucht, die Geräte wieder in den Kreislauf zurückzubringen, sei es als ganzes Gerät oder als Teil. Nachhaltig, unterhaltsarm: das gilt für ein Haus genauso wie für ein Gerät.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit in der Praxis erlebt?

Man kennt sich, man vertraut sich. Wenn mal etwas kaputt gegangen ist und die Garantie gerade abgelaufen war, hat man nie gesagt: «Das müsst ihr jetzt alles zahlen.» Das ist eine Kulanz, die man nicht als selbstverständlich nehmen darf. Die V-ZUG-eigenen Servicetechniker sind näher dran, sie kennen die Geräte. Und bei den Küchen arbeiten wir mit Forster Swiss Home AG zusammen, auch eine Schweizer Qualitätsmarke, die zu unserer Haltung passt.

Das Modell V-ZUG Product as a Service war auch im Projekt Eglistrasse vertreten.

Genau, allerdings lag das Modell damals erst als Idee vor und war in der verfügbaren Zeit nicht realisierbar. Bei der Planung der Sanierung der Hardturm-Siedlung mit 121 Wohnungen war für mich jedoch schnell klar: Das bringt uns echten Mehrwert. Das Servicemodell ("Product as a Service") bietet uns als Eigentümer:in eine massgeschneiderte Küchen- und Waschküchenlösung. Die fixen Raten beinhalten Beratung, Installation und Inbetriebnahme, alles rund um Service und Support sowie bei Bedarf den Austausch von Geräten und deren Rücknahme. Ob für einzelne Gebäude oder ganze Überbauungen, für Neubauten oder bei Grundsanierungen: V-ZUG kümmert sich von Anfang an um alles, was die Mieterschaft für Küche und Waschraum benötigt.

Was bedeutet das im Alltag der Stiftung?

Wenn ein Gerät Probleme macht, vereinbart die Mieterin oder der Mieter direkt einen Termin mit V-ZUG, ohne Umweg über Hauswart oder Verwaltung. Es ist sinnvoller, wenn es gleich direkt geht. Für uns kommt hinzu, dass wir nicht mehr selbst Eigentümerin der Geräte sein müssen. V-ZUG hat dann freie Hand. Das ist viel unkomplizierter, für alle Seiten.

Welchen Rat würden Sie Küchenhersteller:innen und Elektrofachhändler:innen geben, die an ähnlichen Projekten beteiligt sind?

Dass es sich lohnt, die Haltung des Bauträgers zu verstehen. Bei der à Porta-Stiftung, und bei vergleichbaren gemeinnützigen Bauträgern, geht es nicht um den günstigsten Preis heute. Es geht um Gesamtkosten über 50 oder gar 100 Jahre. Wer das versteht, macht die richtige Empfehlung. Und wer V-ZUG empfiehlt, empfiehlt nicht einfach ein Gerät, sondern eine Überzeugung: Schweizer Qualität, langer Lebenszyklus, verlässlicher Service, Verantwortung fürs Material.

Und was kommt als Nächstes?

Nachhaltig, robust, unterhaltsarm. Und mit Partnern, die dieselben Werte teilen. Der Stiftungsauftrag bleibt unverändert: langfristiger, sozialer Wohnraum in Zürich, für Menschen, die einfach einen guten, verlässlichen Ort zum Leben suchen. Das ist kein glamouröses Ziel. Aber es ist ein wichtiges.

Armin Isler ist der ehemalige Geschäftsführer der Dr. Stephan à Porta Foundation. Während seiner Amtszeit trug er dazu bei, die langfristige Wohnstrategie der Stiftung zu prägen, und beaufsichtigte bedeutende Sanierungs- und Erneuerungsprojekte in ganz Zürich. Er glaubt an nachhaltige Investitionen, Lebenszyklusdenken und daran, dass qualitativ hochwertiger Wohnraum für zukünftige Generationen bezahlbar und zugänglich bleiben sollte.

Marcel Feurer ist der Geschäftsführer Schweiz für V-ZUG und leitet die Schweizer Verkaufs- und Projektteams.

Entwickler: Ken Architekten Fotografie: Hannes Henz Produkte: Küchenpaket 1 - Combair V600, CookTop V200, AdoraSpülen V2000, AiroClearEinbau V200, CombiCooler V600; Küchenpaket 2 - Combair V600, CookTop V200, AdoraSpülen V2000, AiroClearEinbau V200, Cooler Komfort 60

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