Ihr Studio befindet sich direkt unter Ihrem Zuhause. Welchen Raum nimmt es ein?
Früher war es ein alter ungenutzter Lagerraum, ich weiss, dass es im 19. Jahrhundert als Pferdestall diente. Es ist ein wunderschöner Raum, vier Meter hoch, mit grossen gusseisernen Säulen und Bögen, die ich während der Renovierung erhalten habe. Ich habe alles weiss gestrichen; das fördert die Kreativität und hält den Geist offen für neue Projekte.
Wie haben Sie das Studio so gestaltet, dass es sowohl individuelles Arbeiten als auch Momente des Austauschs fördert?
Es gibt natürlich Schreibtische mit Computern, obwohl meine Mitarbeitenden oft ihre eigenen Laptops mitbringen und von der Couch aus arbeiten. Dann gibt es einen weiteren Raum, fast wie ein Wohnzimmer, sehr informell. Früher stand dort ein grosser Tisch, aber ich habe ihn entfernt und jetzt ist es leer. Ich arbeite dort und lege meine Zeichnungen direkt auf den Boden. Es gibt keinen Besprechungsraum: Wenn ich mit jemandem spreche, können es alle hören. Es war schon immer so: Teilen und sich dessen bewusst zu sein, was um einen herum geschieht, ist für mich essenziell.
Warum haben Sie eine Küche in einen Arbeitsplatz integriert?
Aus mehreren Gründen. Das Erste ist, dass eines unserer Rituale darin besteht, gemeinsam Kaffee zu trinken. Ich habe ein V-ZUG Induktionskochfeld, und wenn wir Kaffee mit der Mokkakanne zubereiten, erfüllt sein wunderbares Aroma das Studio. Wir befinden uns auch in der Nähe einer fantastischen Konditorei, sodass jeden Morgen der Duft von frisch gebackenen Brioche ins Studio strömt. Es ist eine sehr italienische Art, den Tag zu beginnen. Und meine Mitarbeitenden essen oft im Studio zu Mittag, daher brauchen sie einen Ort, um ihr Essen aufzuwärmen. Dann gibt es die Veranstaltungen, die wir ausrichten, daher haben wir einen Weinkühlschrank und einen Geschirrspüler für Glaswaren.













